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Rezension bei Screenshot Online

Von: Rabea Wolf | 21. Juli 2008

Zu Saskia Böckings “Grenzen der Fiktion?” heißt es bei Screenshot Online:

„Grenzen der Fiktion?“ - und allein das Fragezeichen im Titel ist höchst sympathisch – besticht, indem der Weg einmal mehr das Ziel ist: Es sind die ersten 160, 170 Seiten Hinleitung, die das Buch auch für interessierte Filmfreunde, -fans, -kritiker und -theoretiker so spannend macht.

Böcking stellt nicht erschöpfend (wie auch?!) aber hoch ergiebig aufbereitet einen ganzen Haufen Ideen, Ansätze und Ergebnisse aus dem Streubomben-Feld der Medienwissenschaft vor, die nicht nur spannend und dank Böcking in Hinsicht auf ihre klare Zielvorgabe vorzüglich verknüpft und verortet werden, sondern für Filmkunst, -theorie und -kritik schlichtweg wertvoll sind.

„Grenzen der Fiktion“ ist über seinen ungeheuer informativen Charakter hinaus {…} ein weiterer – im Übrigen mit wunderbarem Cover-Design und außergewöhnlich brillanter Schrift versehener – Beleg dafür, wie „harte“ Forschung und „weiche“ Kunst sich gegenseitig und einander nicht zu schade sein brauchen.

Im Gegenteil.

Rezension auf rezensionen.ch

Von: Rabea Wolf | 21. Juli 2008

In der Rezension auf rezensionen.ch heißt es zu Mark Ashraf Halawas Buch “Wie sind Bilder möglich?”:

Halawa argumentiert meist einleuchtend und nachvollziehbar, man braucht keine Vorbildung in Linguistik, um ihm folgen zu können. Das heisst nicht, dass man seine Herleitungen und Folgerungen teilen muss, doch sie sind es wert, sich damit auseinanderzusetzen, nicht zuletzt, weil er in der Regel verständlich {…} zu formulieren weiss.

Ein “lesenswertes Buch”.

medienwoche@IFA - Berlin, 29.08. - 05.09.2008

Von: Rabea Wolf | 16. Juli 2008

Unter der Dachmarke medienwoche@IFA diskutiert die Berliner Medienwoche vom 29. August bis 5. September die Transformation der Medien im Digitalen Zeitalter. Der inhaltliche Fokus des Kongresses liegt auf der Fragestellung „Ist das Internet das neue Leitmedium?“ Und wenn ja, was bedeutet das für den gesellschaftlichen Funktionsauftrag der Medien, was für Inhalte und Qualität, was für Geschäftsmodelle und Rezeption, was für die Ordnung des Medienmarktes, und last but not least, was für Medienpolitik und Regulierung?

Mit der programmlichen Integration haben sich die Veranstalter Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Medienboard und Gesellschaft für Unterhaltungskommunikation (gfu) auch auf eine neue Tagesfolge geeinigt. So findet der Kongress erstmals von Montag, dem 1. September, bis Mittwoch, dem 3. September, während der IFA 2008 statt.

Und auch räumlich ist man näher aneinandergerückt: Diesjähriger Veranstaltungsort für den dreitägigen Kongress ist das Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin. Medien Gipfel und MediaNight finden am Montag, dem 1. September, im nahe gelegenen Palais am Funkturm statt.

Die Medienwoche vom 29. August bis 5. September umfasst den internationalen Medienkongress (1.–3. September), die IFA (29. August – 3. September), das Format medienpolitik@IFA und das M100 Sanssouci Colloquium (4.-5. September) in Potsdam, sowie eine Vielzahl von begleitenden Events.

Programm und Akkreditierung unter www.medienwoche.de

Neuerscheinung zum Thema im Herbert von Halem Verlag: Patrick Donges (Hrsg.):
Von der Medienpolitik zur Media Governance?

GFM Special Media 3.0 - Social Networking, Communities, 3D Word, Online Gaming, Word-of-Mouth

Von: Rabea Wolf | 16. Juli 2008

Neue Formen des Konsum- und Freizeitverhaltens bei audiovisuellen Medien

Am 19. August 2008 tauschen sich führende Experten aus der Medien-, Werbe- und Games-Industrie in Leipzig über die crossmediale Medienwelt von morgen aus. Welche Rolle nimmt der Spiele-Sektor ein?

Die Themen Social Communities, 3D Worlds, Word-of-Mouth, Web-Animation und Online-Games werden aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Forscher bedauern, dass der Dialog zwischen Nutzern und Unternehmen noch nicht richtig in Gang gekommen ist und daher oft der gewünschte virale Effekt ausbleibt. Der Fachkongress - 2. GfM Special Media 3.0 - der begleitend zur Games Convention in Leipzig stattfindet, eröffnet Einblicke in neue Möglichkeiten der digitalen Welt.

Der Alltag der audiovisuell orientierten Nutzer:
Experten gehen davon aus, dass über 67 Prozent der Bevölkerung mindestens viermal in der Woche das Internet für Freizeitaktivitäten nutzen. Hier stellt sich die Frage, wie Unternehmen einen aktive, mit einem Image-Gewinn verbundene Rolle im Markt des Social Advertising einnehmen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: http://www.gfm-world.de/gfmspecial/indexsp.html

Wir weisen in diesem Zusammenhang auf die Reihe zur Unterhaltungsforschung, in der u.a. der Titel >Computerspielen als Handlung. Dimensionen und Determinanten des Erlebens interaktiver Unterhaltungsangebote< von Christoph Klimmt erschienen ist, und auf die Reihe zur Online-Forschung aus dem Herbert von Halem Verlag hin.

Salzburg als Treffpunkt für die internationale Wissenschaft

Von: Katrin Mallener | 27. Juni 2008

Interaktives Fernsehen auf dem aktuellen Stand

Am 3. und 4. Juli findet zum sechsten Mal die EuroITV 2008 Konferenz, dieses Jahr veranstaltet vom ICT&S Center der Universität Salzburg, statt.

Die Veranstaltung zu aktuellen Themen rund um interaktives Fernsehen wurde zum ersten Mal 2003 in Brighton, Südengland, veranstaltet.
Heuer richtet sich der Fokus an den beiden Konferenztagen vor allem auf IPTV (Fernsehen übertragen über das Internetprotokoll), mobiles Fernsehen, digitale Produktion von Fernsehinhalten, „Entertainment Computing“, Benutzerfreundlichkeit von Systemen und Nutzerforschung, so wie auf die Veränderungen der technischen Anforderungen und auf Technologien für das Fernsehen der Zukunft.
Diese zwei Tage bieten nicht nur Wissenschaftern die Möglichkeit sich auszutauschen und über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren; auch Unternehmen wie die Telekom Österreich, Microsoft TV USA, Toshiba aus Japan, Alcatel-Lucent aus Belgien oder das Fraunhofer Institut werden für die Konferenzbesucher präsent sein.
Nachdem sich digitales und vor allem interaktives Fernsehen in einer Entwicklungsphase befindet, ist es auch für Klein- und Mittelunternehmen interessant, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Die EuroITV 2008 bietet dazu ein kompaktes Programm an.

Programm-Themen sind:

• Interaktives Fernsehen
• Mobiles Fernsehen
• Interaktive Autorensysteme
• Personalisierung und Empfehlungen
• Soziales Fernsehen
• Erreichbarkeit, Zugänglichkeit
• iTV Architektur und Systeme
• Nutzer Interface und Interaktionsdesign
• Neues TV Umfeld
• Studien zum Nutzer
• Fallbeispiele aus der Wirtschaft
• Demonstrationen und Vorstellungen von neuen Entwicklungen und Projekten

Rezension in merz

Von: Katrin Mallener | 24. Juni 2008

In Ausgabe 3/2008 von merz - medien und erziehung heißt es zu Thomas Schierls (Hrsg.) Prominenz in den Medien:

Umfassend und verständlich befassen sich die Aufsätze mit dem Phänomen Prominenz, stellen Studien vor, diskutieren Thesen und bieten ausführliche Linklisten. Ein interessanter Einstieg in das Thema - aus einer bisher gänzlich unprominenten Perspektive.

Der Band ist “für Wissenschaft, Studierende und Interessierte das erste grundlegende Werk über Prominenz”.

Erster internationaler Wissenschaftspreis für Online-Forschung

Von: Katrin Mallener | 5. Juni 2008

Der Marktforscher Dialego hat erstmals den Dialego Online Research Award ausgeschrieben.

Gefragt sind innovative Ansätze und Methoden: talentierte Online-Forscher können sich mit innovativen Forschungsvorhaben bis zum 15. August bewerben. Der Beitrag sollte über existierende Ansätze hinausgehen und der inhaltlichen Entwicklung Vorschub leisten. “Der Phantasie”, so Dialego- Gründerin Andera Gadeib, “sind hier keine Grenzen gesetzt. Es können technologisch neuartige Ansätze sein, methodisch neue Herangehensweisen in der qualitativen Online-Marktforschung oder innovative Untersuchungsdesigns. Wir sind hier völlig offen, wichtig ist uns vor allem die Perspektive auf etwas wirklich Neuartiges in der Online-Marktforschung.”

Der Preis wird im Rahmen der GOR 2009 vergeben. Auf den Gewinner wartet eine exklusive Förderung seines Forschungsvorhabens: er wird von erfahrenen Praktikern beraten, bekommt das erforderliche Online-Panel sowie die technologische Infrastruktur gestellt und kann seine Arbeit bei der Dialego Online Research Academy 2009 vorstellen.
Außerdem wird er in das Förderprogramm „Future Talent Meets the Industry“ von ESOMAR aufgenommen.

Alle Infos gibt es hier.

Andera Gadeib ist Autorin von Online-Marktforschung der zweiten Generation am Beispiel Mind Voyager: Eine interaktive Reise durch die Gedankenwelt der Konsumenten in Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 1: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum von Ansgar Zerfaß, Martin Welker und Jan Schmidt (Hrsg.).

Rezension in der Berliner Literaturkritik

Von: Katrin Mallener | 28. Mai 2008

In der Berliner Literaturkritik schreibt Kay Ziegenbalg über Die Macht der Suchmaschinen / The Power of Search Engines von Marcel Machill und Markus Beiler (Hrsg.):

Der Sammelband „Die Macht der Suchmaschinen“ überzeugt durch seine Themenvielfalt, die hier nur angerissen werden konnte. Gleichzeitig fallen erfrischend kurze Aufsätze ins Auge, die klipp und klar ihre Ergebnisse präsentieren. Vermissen muss man aber einen eindeutigen Zusammenhang, und es stellt sich schnell der Verdacht ein, dass es den so schnell nicht geben wird…

Rezensionen in “Medienwissenschaft”

Von: Katrin Mallener | 21. Mai 2008

In Ausgabe 2/2008 sind in der Medienwissenschaft wieder einige Rezensionen unserer Titel erschienen.

Nadine Dablé hat Audiovisuelle Emotionen. Emotionsdarstellung und Emotionsvermittlung durch audiovisuelle Medienangebote von Anne Bartsch, Jens Eder und Kathrin Fahlenbrach (Hrsg.) gelesen und findet:

Der Band bietet ein breites Spektrum an Beiträgen, indem trotz der thematischen Vielfalt immer wieder Vergleichspunkte aufscheinen, wodurch sich eine integrative Ebene ergibt. Wer hier allerdings gemäß dem interdisziplinären Anspruch Beiträge von Autoren unterschiedlicher Disziplinen erwartet, der wird enttäuscht. […] Durch die teilweise weitsichtigen Blicke über den eigenen Tellerrand hinaus entwickeln die Autoren allerdings durchaus neue und inspirierende Perspektiven.

Über Visual Culture Revisited. German and American Perspectives on Visual Culture(s) (hrsg. von Ralf Adelmann/Andreas Fahr/Ines Katenhusen/Nic Leonhardt/Dimitri Liebsch/Stefanie Schneider) schreibt Hans J. Wulff:

Bilder stehen in kultureller Kommunikation nicht für sich, sondern sind eingebunden in das irisierende Spiel sozialer Bedeutungen, Praktiken, Institutionen. Der Band illustriert diese These an diversen, oft lesenswerten Beispielen. Dass darüber die Arbeit an der Theorie der visuellen Kultur weitestgehend ausgespart bleibt, mag man verschmerzen. Eine Neubestimmung des Forschungsfeldes, wie der Titel suggeriert, ist der Band darum aber keinesfalls.

Isabell Otto beschäftigt sich mit Mit Bildern lügen von Wolf-Andreas Liebert und Thomas Metten (Hrsg.):

Gerade weil die Positionierung der einzelnen Beiträge zur Ausgangsthematik ‚Bilder, die lügen’ ganz unterschiedlich ausfällt, umfasst der Band ein breites Feld bild- und medienwissenschaftlicher Fragestellungen und entfaltet ein umfassendes Spektrum interdisziplinärer Perspektiven.

Zu Prominenz in den Medien von Thomas Schierl (Hrsg.) schreibt Enrico Wolf:

Insgesamt wirft die Publikation interessante Schlaglichter auf das Phänomen der Prominenz, auch wenn manche theoretischen Zusammenhänge nur angedeutet bleiben. Gerade bei diesem Thema könnten zudem kommunikationswissenschaftliche und medienkulturtheoretische Ansätze zu Phänomenen wie Star, Held und Idol, die in diesem Buch leider nur als „nachgelagerte Elaborationen“ (S.13) von Prominenz verstanden werden, voneinander profitieren.

Die Perspektiven der Cultural Studies. Der Lawrence-Grossberg-Reader, herausgegeben von Rainer Winter, bekommt viel Anerkennung von Andreas Dörner:

Die Texte […] sind tatsächlich anregende Gesprächsbeiträge, aus denen diejenigen Leser interessante Impulse schöpfen können, die sich mit moderner Kultur, mit dem Populären und seinen diversen Erscheinungsweisen, beschäftigen. […] Der Band, der eine Reihe mit Zusammenstellungen wichtiger Aufsätze von Cultural-Studies-Vertretern fortführt […], stellt einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Diskussion über das Projekt der Cultural Studies dar. […] Etwas bedauerlich erscheint schließlich auch die Tatsache, dass das Nachwort Rainer Winters, der ohne Zweifel einer der besten Kenner der Szenerie ist, relativ knapp ausfällt. […] In jedem Fall wird das Buch der gewichtigen Stimme Lawrence Grossbergs im deutschen Kontext mehr Gehör verschaffen, und dafür gebührt dem Herausgeber großer Dank.

Zu guter letzt schreibt Hans-Dieter Kübler über Das politische Bild. Fotojournalismus in Theorie und Empirie von Elke Grittmann:

Explizierte Erkenntnisinteressen, klare Fragestellungen, nachvollziehbare Verortungen in den einschlägigen Disziplinen, einen systematischen Aufbau und eine verständliche Sprache. Besonders konsequent bedient Elke Grittmann diese Ansprüche in ihrer umfangreichen, überarbeiteten Doktorarbeit, indem sie in jedem Kapitel die leitenden Fragen und Untersuchungsziele voranstellt und die Erkenntnisse bzw. Ergebnisse jeweils in Zusammenfassungen resümiert. So gelingt ihr zusätzlich fast ein theorieorientiertes Lehrbuch über den Fotojournalismus […], wie es bislang noch nicht vorlag. […] Was über die Pressefotografie im journalistischen Produktionskontext, über ihre Sinnkonstruktionen und normativen Paradigmen an theoretisch-analytischem und praxeologischem Wissen vorliegt, sichtet und beurteilt die Autorin auf eindrucksvolle Weise.

Medienforum: Vom Wert der Medien

Von: Katrin Mallener | 16. Mai 2008

Das 20. medienforum.nrw vom 9. bis 11. Juni in Köln beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Wert der Medien. Mehr als 60 Experten-Panels mit 300 namhaften Referenten stehen ganz im Zeichen des digitalen Wandels der Medienwirtschaft und -gesellschaft.

Den Auftakt bilden wie jedes Jahr das Filmfestival Großes Fernsehen und das medienfest.nrw im MediaPark. Vom 5. bis 8. Juni zeigt das Cinedom TV-Produktionen öffentlich-rechtlicher und privatwirtschaftlicher Anbieter, die noch nicht im Fernsehen zu sehen waren. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Genre der Serien.

Am 7. und 8. Juni unterstützt das medienfest.nrw junge Menschen auf dem Weg in die Medienbranche. Bei der Aus- und Weiterbildungsveranstaltung bieten Aussteller in Kursen und Beratungen Infos und praxisnahe Einblicke in den Alltag von Medienschaffenden. Unter dem Motto „Wir präsentieren deine Zukunft“ können sich Schüler, Studierende und Berufseinsteiger über die vielfältigen Möglichkeiten einer beruflichen Zukunft in den Medien informieren.


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