HOMO PICTOR und ANIMAL SYMBOLICUM
Die Tagung des DFG-Netzwerkes Bildphilosophie mit dem Titel: HOMO PICTOR und ANIMAL SYMBOLICUM. Zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Bildanthropologie findet vom 25. – 26. März 2010 in Essen statt.
Genaue Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Ankündigung_Homo Pictor und Animal Symbolicum
Bei der Tagung werden u.a. unsere Autoren Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach und Mark Halawa vortragen.
Alle bildwissenschaftlichen Titel des Halem Verlags finden Sie hier.
Dr. Jörg-Uwe Nieland zu Gast bei ByteFM Mixtape
In der Sendung ByteFM Mixtape des Webradiosenders ByteFM stellen nicht Moderatoren und DJs aus dem Team die Musik zusammen, sondern Redakteure von Zeitungen und Zeitschriften, Mitarbeiter von Clubs und Kneipen, Musikschaffende und Hörer im ganzen Land. Am 30.03.2010 wird Dr. Jörg-Uwe Nieland bei Mixtape die Musik auswählen, mit Klaus Walter sprechen und sein im Halem Verlag erschienenes Buch Pop und Politik präsentieren. Die genaue Sendezeit ist der Programmübersicht zu entnehmen.
Jörg-Uwe Nieland, Dr. phil., geb. 1965, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen am Institut für Politikwissenschaft und der „Forschungsgruppe Regieren“ sowie an der Deutschen Sporthochschule Köln, Institut für Kommunikations- und Medienforschung. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind: Politische Kommunikation und Regierungstätigkeit, Extremismusforschung, Medienpolitik und Medienentwicklung, Sportkommunikation und Sportpolitik sowie Populärkultur.
GOR 2010, Pforzheim, 26. Mai 2010
Eine weitere Veranstaltung im Frühjahr 2010: Vom 26. bis zum 28. Mai 2010 findet die GOR – General Online Research an der Hochschule in Pforzheim statt. Die Konferenz, veranstaltet von der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e. V.) sowie der Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim, ist die größte und bedeutendste ihrer Art und Branchentreff für Online-Forscher.
Die dreitägige Veranstaltung besteht aus einem Vortrags- und Workshop-Programm sowie einer Branchenausstellung. Erwartet werden rund 450 internationale Forscher aus Hochschulen, Instituten und Unternehmen. Vorträge von Wissenschaftlern und Praktikern thematisieren aktuelle Fragestellungen und Ergebnisse der Online-Forschung und bieten die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Alle Kontaktdaten sowie weiterführende Informationen finden Sie auf www.gor.de.
55. Jahrestagung der DGPuK “Medieninnovationen”, Ilmenau, 12. Mai 2010
Die diesjährige Jahrestagung “Medieninnovationen” der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft findet vom 12. bis zum 14. Mai 2010 an der Technischen Universität in Ilmenau statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Frage, wie sich gesellschaftliche Kommunikation unter Einfluss von Medienentwicklungen verändert. Denn neu sind nicht nur verschiedene Kommunikationstechnologien und Medien-Finanzierungs- und -Geschäftsmodelle, neu sind auch die Produktion und Rezeption der Medienangebote sowie die Entstehung globaler Kommunikationskulturen. Medieninnovationen haben viele Facetten und umfassen unterschiedlichste Bereiche, wie die weitere Entwicklung verläuft, ist unklar – sicher ist jedoch, dass sie nicht folgenlos bleiben wird.
Gegenstand und Ziel der Tagung wird sein, die gesellschaftlichen Veränderungen, die durch Innovationen ausgelöst werden, zu beschreiben, zu erklären und zu prognostizieren, aber auch die Ursachen und Rahmenbedingungen zu analysieren.
TU Ilmenau, IfMK – Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Ernst-Abbe-Zentrum – EAZ, Ehrenbergstraße 29,
98693 Ilmenau.
Bernhard Pörksen bei Frank Elstner – Menschen der Woche
Die Sendung lässt sich hier noch einmal ansehen.
Die Sexualisierung des Sports in den Medien, Köln, 22.04.2010
Erotik als Vermarktungsstrategie, Körperinszenierungen von SportlerInnen sowie die Thematisierung (oder Nicht-Thematisierung) der sexuellen Ausrichtung – Eine Sexualisierung des Sports in den Medien lässt sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Repräsentationsstrategie beobachten. Ein mediales Phänomen, das starke Auswirkungen auf die Gesellschaft, speziell auf die Selbstwahrnehmung von Kindern und Jugendlichen, hat und bislang nur isoliert in den jeweiligen Disziplinen wissenschaftlich betrachtet wurde. Die Veranstaltung ist interdisziplinär konzipiert und richtet sich an Kommunikations-, Kultur-, SportwissenschaftlerInnen und Soziologen. Ziel der mit Workshopcharakter versehenen Tagung ist, die zunehmende Sexualisierung des Sports unter Einfluss der Medien zu analysieren und neue Zugangsperspektiven zu eröffnen sowie die mediale Präsentation der SportlerInnen kritisch zu diskutieren und interdisziplinäre Perspektiven zu eröffnen.
Pro Panel sind Vortragsplätze für den wissenschaftlichen Nachwuchs reserviert, um auch etablierten jungen WissenschaftlerInnen ein Forum zu bieten.
Die Tagung findet am 22. und 23. April 2010 an der Deutschen Sporthochschule Köln und im Deutschen Sport- und Olympiamuseum Köln statt. Ausgewählte Tagungsbeiträge werden, ergänzt um gemeinsam erarbeitete Erkenntnisse der Tagung, in der Reihe Sportkommunikation im Herbert von Halem Verlag veröffentlicht.
SGKM-Jahrestagung 2010
Die Jahrestagung 2010 der Schweizer Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft, „Online-Kommunikation: Aktuelle Tendenzen und Dynamiken“, wird vom IKM – Institut für Kommunikation und Marketing der Hochschule Luzern organisiert und veranstaltet. Sie findet vom 26. bis 27. März 2010 an der Hochschule Luzern – Wirtschaft (Zentralstrasse 9, 6002 Luzern) statt. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Online-Kommunikation und die digitalen Medien sowie der daraus resultierende Wandel in der Gesellschaft, den Medien, der Organisationskommunikation und in den Mediennutzungs- und Interaktions- formen. Wissenschaftliche als auch praxisorientierte Fachkollegen/innen sind eingeladen, um gemeinsam über das Thema zu diskutieren. Darüber hinaus gibt es offene Panels sowie Panels der SGKM-Fachgruppen.
Dr. Steffen Burkhardt und der Skandalfall Käßmann
Margot Käßmann, Theologin, hannoversche Bischöfin, vierfache geschiedene Mutter und seit 2009 als erste Frau Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, wurde von der Polizei beim Überfahren einer roten Ampel erwischt. Mit 1,54 Promille Alkoholgehalt im Blut, im eigenen Dienstwagen. Ihre Konsequenz: Sie beruft sich auf ihre verlorengegangene Autorität und tritt von ihren Spitzenämtern zurück – Skandal!
Das 2006 im Herbert von Halem Verlag erschienene Buch Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse von Dr. Steffen Burkhardt, Kommunikationswissenschaftler an der Hamburg Media School, beschäftigt sich mit den Mechanismen des Medienskandals und seiner “publizistischen Sprengkraft”. So wurde er in den vergangenen Tagen häufig zum Thema Medienskandale und speziell zum Fall Margot Käßmann befragt. Eine Auswahl seiner Radio- und TV-Auftritte findet sich hier:
3sat – Kulturzeit (TV-Interview) am 24.2.2010 auf 3sat: Käßmanns Rücktritt – Expertengespräch mit dem Hamburger Skandalforscher Steffen Burkhardt.
hr2-kultur – Der Tag (Radio-Interview) am 25.2.2010 im Hessischen Rundfunk: Schatten auf der Lichtgestalt – Käßmanns Flucht nach vorne.
SWR2 Kontext – Die Hintergrundsendung (Radio-Interview) am 25.2.2010 im Südwestrundfunk: Erwischt! Wie die Promille-Fahrt der Bischöfin zum Skandal wurde.
Evangelisch.de (Online-Interview) am 25.2.2010 auf evangelisch.de: Skandale, Macht und Medien: Betrachtungen zum Fall Käßmann.
“Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive”, 18.03.2010, Frankfurt
An der Goethe Universität Frankfurt findet am 18. und 19. März 2010 die gemeinsame Tagung der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie (DGS) und der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation (DGPuK) statt.
Auf der breit angelegten Tagung “Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive” soll die unterschiedliche Herangehensweise verschiedener Menschen an die Medien, deren Nutzung konstituiv für die Verteilung von Chancen in der Gesellschaft ist, behandelt werden. Diese Ungleichheiten, ebenfalls beschreibbar mit Attributen wie Bildung, Einkommen, Schichtung, Geschlecht finden sich auf jeder Ebene des Umgangs mit Medien. Wie entstehen diese Ungleichheiten und welche Konsequenzen können sie nach sich ziehen? Analysiert wird dies an verschiedenen Medientypen wie Individual- oder Massenmedien. Speziell die Zugänglichkeit und die Nutzung des Internet erscheint heute fast relevanter als die Rezeption von traditionellen Massenmedien, da viele Informationen außerhalb des Internet nur schwer zugänglich sind. Um diese Informationen zu erhalten, ist jedoch nicht nur ein Internetzugang notwendig, sondern auch die Fertigkeit, damit umzugehen.
Für weitere Informationen zum Programm klicken Sie bitte hier.
Bernhard Pörksen zu Gast bei Frank Elstner – Menschen der Woche
Skandal-Mitherausgeber Prof. Dr. Bernhard Pörksen wird am kommenden Samstag, 27. Februar 2010, um 22.20 Uhr bei “Frank Elstner – Menschen der Woche” auf SWR zu sehen und zu hören sein!
Neue Skandal-Meldungen reißen nicht ab: Ob der Rücktritt der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, der Stahlklau und Betonbetrug beim Bau der Kölner U-Bahn oder die Missbrauchsvorfälle in der katholischen Kirche. Aber was genau ist ein Skandal? Welche Auswirkungen kann er haben? Gibt es Grundregeln, an die man sich halten kann, wenn man erst einmal in einen Skandal verwickelt wurde? Diese und weitere Fragen werden im Gespräch mit Frank Elstner erörtert.
Weitere Informationen zur Sendung und zum Ausstrahlungstermin gibt es hier.
Ein Interview mit Bernhard Pörksen zum Thema ist in dieser Woche bereits auf evangelisch.de erschienen: Medien und Skandale: “Starkes Eigeninteresse”.

